Was sind freie Radikale?

Sauerstoff (O2) besteht normalerweise aus zwei Atomen. Freie Radikale dagegen sind einzelne Sauerstoffatome, die das Bestreben haben sich zu binden und Zellwände, Zellkerne und auch unsere DNA als Träger der genetischen Informationen schädigen können.

Freie Radikale können nicht von außen aufgenommen werden, da sie sofort mit ihrer Umgebung reagieren. Sie entstehen aber im Körper. Sonnenlicht, Rauchen, Umweltbelastung aber auch Leistungssport und vor allem psychischer Stress sind Faktoren, die zu einer vermehrten Bildung von freien Radikalen beitragen. Bei vermehrter Bildung von Radikalen oder bei ungenügender Zufuhr pflanzlicher Nahrung kommt es zum oxidativen Stress, es entsteht ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien. Dieser oxidative Stress spielt eine entscheidende Rolle beim Entstehen vieler unserer Zivilisationskrankheiten.

Was sind Radikalfänger?

Schutz vor den freien Radikalen bieten uns Vitamine und Pflanzeninhaltsstoffe, die mit den einzelnen Sauerstoffatomen reagieren, bevor sie unsere Zellen schädigen können. Dafür sind Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie beispielsweise ß-Carotin oder Lycopin (der rote Farbstoff der Tomaten) verantwortlich.
Das bedeutet, dass unser Körper in der Lage ist, die entstehenden freien Radikal selbstständig unschädlich zu machen. Vorraussetzung dafür ist aber, dass dem Körper genügend Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe zugeführt werden. Leider ist das bei den meisten Menschen nicht der Fall. Der Grund dafür liegt zum einen in unserer Ernährung. Die meisten Menschen nehmen nicht genug pflanzliche Nahrung zu sich.

“ Wir müssen davon ausgehen, daß mehr als zwei Drittel aller Deutschen ab 50, 55 Jahren zunehmend an subklinischen Mangelzuständen leiden. Die Menschen sind noch nicht krank, aber das Immunsystem ist geschwächt. Sie leiden an ständiger Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen. Regeneration findet nicht mehr statt. Es mangelt an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien wie Magnesium, Zink, Selen, Vitamin E. Die Liste ist endlos lang.“

– Prof. Dr. Heinz Lisen, Präventiv- und Sportmediziner sowie Spezialist für Ernährungsfragen

Ein anderes Problem ist die Tatsache, dass das Obst und Gemüse welches wir verzehren, nicht mehr die Inhaltstoffe besitzt, wie vor 10 oder 20 Jahren. Nicht die Natur sondern wir selber tragen Schuld daran. Wir erwarten heute, möglichst alle Gemüse und Obstsorten das ganze Jahr über kaufen zu können. Dadurch werden die Anbieter natürlich unter Druck gesetzt. Um ihren Kunden diesen Wunsch zu erfüllen, greifen sie auf verschiedene Möglichkeiten zurück. Eine der Entscheidensten ist, die Anpflanzung dieser Obst- und Gemüsesorten in anderen Ländern und der Import dieser Waren. Bei einigen Sorten wie Zitrusfrüchten ist das auch zwingend notwendig. Kaufe ich aber z. B. einen Apfel aus Neuseeland, so ist dieser auf einem langen Transportweg nach Deutschland gekommen. Hinzu kommt, das die Früchte und das Gemüse oft schon vor der Vollreife geerntet werden. Das aufgrund der langen Lagerzeit viele Vitamine verloren gehen, ist heute den meisten Menschen bekannt. Es kommt aber noch hinzu, dass die Früchte bzw. das Gemüse oftmals, aufgrund der frühen Ernte, noch gar nicht das Maximum an Vitaminen und Mineralien gespeichert bzw. gebildet haben. Werden sie dann noch stark gekühlt, auf einem langen Transportweg geschickt, dann kann auch eine schonende Zubereitung nichts mehr retten.

Die Lösung: vollreifes Obst und Gemüse

Laut einer Empfehlung der Deutschen Krebshilfe sollen wir täglich 5-9 Portionen frisches, vollreifes und rohes Obst und Gemüse zu uns nehmen. In den Vereinigten Staaten gibt es mittlerweile Organisationen, die schon heute 12 und mehr Portionen empfehlen. Wie ist das zu schaffen?

  • Obst und Gemüse möglichst nur frisch, von Händlern vor Ort kaufen
  • lange Lagerzeiten vermeiden
  • die Obst und Gemüsesorten während der entsprechenden Saison kaufen
  • nach Möglichkeit nur unbehandeltes, nicht gespritztes Obst und Gemüse kaufen
  • das Obst und Gemüse nach der Zubereitung möglichst bald verzehren
  • Vitamin und Mineralien schonende Zubereitungsmöglichkeiten bevorzugen

Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, täglich ihr Gemüse bzw. Obst frisch zu kaufen und zuzubereiten, sollten sich Gedanken über Alternativen machen. Es ist aber zu bedenken, dass synthetisch hergestellte Vitamin- und Mineralpräparate nicht den gleichen Effekt erzielen können wie rohes, frisches und vollreifes Obst und Gemüse. Die Mehrzahl dieser Produkte verfügen zwar über selektive Vitamine und Mineralien, nicht aber über die sekundären Pflanzenstoffe die in Obst und Gemüse enthalten sind. Das können sie auch gar nicht, denn viele dieser sekundären Pflanzenstoffe sind bis heute noch nicht erforscht und typisiert. In verschieden Studien wurde aber nachgewiesen, dass eben diese in entscheidendem Maße an der Entstehung der Antioxidantien beteiligt sind. Das bedeutet für den Verbraucher, wenn schon eine Nahrungsergänzung, dann sollte diese auch sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.

Nur in der Kombination
Vitamine + Mineralien + Enzyme + sekundäre Pflanzenstoffe
kann die volle Wirkung als Radikalfänger ausgeschöpft werden!

Mehr Informationen unter radikalfanger.com