Kommt man von Kyoto, ist Osaka beinahe wie eine andere Welt. Trifft man in Kyoto überall auf Schulklassen und Touristen, die Temple und Schreine erkunden und pünktlich um 18:00 zurück im Hotel sind, um am nächsten Morgen fit für eine weitere Tour zu sein, so regiert in Osaka das Nachtleben. Tagsüber wird man, ähnlich wie in Tokyo, von monströsen Shopping Malls und unzählbar vielen Geschäften, Bars und Restaurants erschlagen, die sich von den unendlich weitläufigen unterirdischen Arkaden bis in die zweistelligen Obergeschosse der Hochhäuser erstrecken. Nachts verwandelt sich die Mode- und Stil-Metropole in ein weitläufiges Vergnügungsviertel. Findet man daheim an jeder Ecke eine Bar, so gibt es hier alle 5 Meter einen Eingang zu 20 verschiedenen Bars. Die Auswahl erschlägt mich jeden Tag aufs neue.

Als erstes habe ich in Osaka das Umeda Sky Building besucht, von dem ich schon bei meiner letzten Reise fasziniert war. Zwei riesige Türme sind über Rolltreppen miteinander verbunden, welche durch Glastunnel führen. Auf dem Dach gibt es einen „Sky Garden“ von dem man eine tolle Aussicht hat.

Beim Schloss Osaka fand auch direkt ein Thailand Festival statt, mitsamt Muay Thai Vorführung. Heute war ich dann noch im Kaiyukan, einem der größten Aquarien der Welt. Leider war die Hauptattraktion, ein Walhai, zur Untersuchung in einem anderen Aquarium.

Osaka